Torsten Bewernitz

Geboren 1975, Dr. phil., Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Dt. Philologie und Philosophie an der Universität Münster, Promotion 2010; Co-Kurator im TECHNOSEUM Mannheim als Projektassistent an der Ausstellung „Durch Nacht zum Licht? Geschichte der Arbeiterbewegung 1863 -2013“ (Feb. - Aug. 2013). Seit 2015 tätig für eine große deutsche Industriegewerkschaft. Forschungsschwerpunkte: Friedens- und Konfliktforschung, Streik- und Gewerkschaftsforschung, Geschlechterforschung, globale Ökonomie.

Texte

Torsten Bewernitz
Kemper, Erich und Heike Weinbach, Kuhn, Gabriel:

Klassismus oder Klassenkampf?

Torsten Bewernitz bei Wikipedia

Torsten Bewernitz (* 1975 in Papenburg) ist ein deutscher Politologe und Gewerkschafter.

Bewernitz stammt aus der niedersächsischen Stadt Papenburg.[1] Er studierte Politikwissenschaft, Soziologie, Deutsche Philologie und Philosophie. Während seines Studiums in Münster war er für die Undogmatische Linke aktiv.[2] 2001 reichte er seine Magisterarbeit, Die Verhandlungen zum multilateralen Abkommen über Investitionen (MAI) unter dem Aspekt der Globalisierung, an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein. Danach war er Doktorand am Münsteraner Institut für Politikwissenschaft[3] und wurde 2010 an der Philosophischen Fakultät mit einer politikwissenschaftlichen Dissertation über die Darstellung von Nation und Geschlechterverhältnis während des Kosovo-Krieges zum Dr. phil. (summa cum laude[4]) promoviert. Die Gutachter der Arbeit waren Reinhard Meyers und Hanns Wienold.[5]

Von 2011 bis 2014 arbeitete er – als Projektassistent[6] von Horst Steffens – im Technoseum, Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim und konzipierte[7] die 2013 eröffnete dortige Landesausstellung „Durch Nacht zum Licht?“ über die Geschichte der Arbeiterbewegung (1863–2013) mit. Seit 2020 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen[8] sowie an der Fachhochschule Bielefeld.[9]

Er war mehr als fünf Jahre Teamer für das DGB-Bildungswerk NRW.[1] Bei der IG Metall Baden-Württemberg war er in das „Gemeinsame Erschließungsprojekt“ eingebunden.[1]

Bewernitz veröffentlicht in linken Zeitschriften (Direkte Aktion, Graswurzelrevolution, analyse und kritik, SoZ u. a.).[10] Seit 2018 arbeitet er redaktionell beim express - Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit.[10]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Auftrag: Neue Mitglieder gewinnen. In: Metallzeitung. Oktober 2015, S. 30.
  2. Bekanntmachung des amtlichen Ergebnisses der Wahl zum Konvent der Westfälischen Wilhelms-Universität im Sommersemester 1996, uni-muenster.de, abgerufen am 19. August 2017.
  3. Referentinnen und Referenten. Autorinnen und Autoren. In: Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück und Präsident der Universität Osnabrück (Hrsg.): Konflikte auf Dauer? Rechtsradikalismus, Integrations-, Europa- und Nahostpolitik (= Osnabrucker Jahrbuch Frieden und Wissenschaft. 15/2008). V&R unipress, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89971-517-0, S. 204.
  4. Höchstes Lob für Spitzenforscher, uni-muenster.de, 3. Dezember 2010, abgerufen am 18. August 2017.
  5. Marinke Gindullis, Rezension zu: Torsten Bewernitz: Konstruktionen für den Krieg? Münster: 2010. In: Portal für Politikwissenschaft. veröffentlicht am 19. Januar 2011.
  6. Hartwig Lüdtke für die Stiftung Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim (Hrsg.): Tätigkeitsbericht 2014–2015. Mannheim 2016, S. 104.
  7. Brigitte Gisel: Von Marx bis Callcenter. In: Reutlinger General-Anzeiger. 30. April 2013.
  8. Lehrbeauftragte HWG Ludwigshafen. Abgerufen am 29. Juni 2022.
  9. Lehrbeauftragte | FH Bielefeld. Abgerufen am 29. Juni 2022.
  10. a b Bewernitz, Torsten. linksnet.de, abgerufen am 19. August 2017.