Heft 2/1999

Medieninhaber: Kritischer Kreis — Verein für gesellschaftliche Transformationskunde. Der Medieninhaber ist zu 100% Eigentümer der Streifzüge und an keinem anderen Medienunternehmen beteiligt.
Herausgeberin: Context — Initiative für freie Studien und brauchbare Information
Grundlegende Richtung: Kritik
Redaktion (zugleich Mitglieder des Leitungsorgans des Medieninhabers): Stephan Grigat, Patrizia Gruber, Franz Schandl, Gerhard Scheit, Günter Schneider, Gerold Wallner, Maria Wölflingseder und Robert Zöchling
Produktion: Kemmerling Zöchling & Partner Medien- und Informationsdienste KEG, 1010 Wien
Hersteller: Fa. Melzer, 1070 Wien
Franz Schandl
Daher!
Der Theoretiker ist berührbarer als der Praktiker meint. Deswegen ist er auch Theoretiker, will er doch wissen, was warum ist. Zwar sind die Streifzüge keine politische Postille und auch ansonsten nicht darauf abgestellt, alles Mögliche sofort zu kommentieren, die Ereignisse in Jugoslawien, die Konflikte im Kosovo und das Eingreifen der NATO haben uns denn doch bewogen, durchaus unterschiedlich akzentuierte Beiträge aus unserem Umfeld in dieser Ausgabe an vorderster Stelle zu positionieren. Der Krieg sollte nicht spurlos an den Streifzügen vorüberziehen.
Das Buch von Ernst Lohoff zu Jugoslawien „Der Dritte Weg in den Bürgerkrieg“ kann selbstverständlich bei uns bestellt werden. Wer sich zu einer großzügigeren Spende aufrafft, erhält es geschenkt. Ein Vermerk am Erlagschein wäre dem sehr zweckdienlich. Selbiges gilt natürlich noch immer für den Sammelband von Gerhard Scheit oder die Abhandlung über die Grünen von Schandl/Schattauer.
Ab September gibt es eine Neuerung, jede Nummer der Streifzüge wird auf einem offenen Plenum des Kritischen Kreises nachbesprochen. Wer Lust und Interesse hat, möge vorbeischauen, es handelt sich dabei um keine Prüfungs-Veranstaltung, außer der Lektüre der aktuellen Ausgabe und ein paar Gedanken wird nichts vorausgesetzt. Sich Aufführen ist verboten. Schweigen hingegen wird toleriert. Eingemeindungen finden nur auf ausdrücklichen Wunsch der Betroffenen statt.
Zu guter vorletzt noch eine Drohung: Allen, die bisher in den Genuß gekommen sind, die Streifzüge aus irgendwelchen Gründen zugestellt zu bekommen, ohne jemals zum Erlagschein gegriffen zu haben, denen müssen wir leider mitteilen, daß diese Nummer für sie die letzte Ausgabe gewesen sein wird. Wer die Streifzüge weiterhin für unverzichtbar hält, der brenne für uns wie wir. Wer zahlungsunfähig ist. möge uns das bitte mitteilen. Wer aber zahlungsfähig ist, zahle! Den Spendern und Unterstützern sei hiermit ausdrücklich gedankt. Ohne sie wäre dieses Blatt nicht. Daher!
Zu guter letzt also wünschen wir Euch und Ihnen und uns einen schönen und auch erholsamen Sommer.
Stephan Grigat
Gerhard Scheit
Über den NATO-Einsatz gegen Auschwitz
Franz Schandl
Franz Schandl
Ernst Lohoff
Roswitha Scholz
Franz Schandl
Stephan Grigat
Franz Schandl
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Gerhard Scheit