Phänomen de Gaulle

Im vorigen Heft kam ein Europäer zu Wort, und zwar für England, gegen de Gaulle. Diesmal kommen zwei Europäer zu Wort, und zwar beide eher gegen England und jedenfalls für de Gaulle. Im vorigen Heft war es der sozialistische Abgeordnete im österreichischen Nationalrat und langjährige prominente Vertreter unsres Landes im Straßburger Europarat, Karl Czernetz; diesmal sind es der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU im deutschen Bundestag, Initiator des Gespräches mit den Sozialdemokraten über die Große Koalition, Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg (zuletzt FORVM VIII/94: „Alle wählten CDU“), sowie unser ständiger Mitarbeiter Klaus Dohrn, Zürich. Uns beunruhigt die hiemit widergespiegelte Diversität der Europa-Debatte offengestanden überhaupt nicht. Wir haben im Gegenteil die Gewißheit, daß gerade aus dem Meinungsstreit das neue, größere Europa dennoch aufsteigen wird.