Morgen jährt sich zum 57 mal die militärische Niederlage NS-Deutschlands.
Während für uns dies ein Grund des feierns ist, betrauern BurschenschafterInnen, FPÖ-Politiker und Neonazis diesen Umstand und wollen immer noch ihr „Heldengedenken“ am Heldentor am Rande des Heldenplatzes abhalten. Zwar wurde den Burschenschaftern für eine gemeinsame Veranstaltung mit Ewald Stadler und Klaus Nordbruch — einem Neonazi aus Südafrika, der dort auf seiner Farm Wehrsportübungen abhält und sich für den Erhalt der „weissen Rasse“ in Südafrika einsetzt — die Uni (wegen befürchteter „Ausschreitungen“ zwischen Linken und Rechten) als Veranstaltungsort untersagt. Die Veranstaltung soll aber trotzdem an einem noch nicht feststehenden Ort abgehalten werden. Auch das „Heldengedenken“ bei der Krypta am Heldentor soll — nach neuesten Infos nachträglich am 9.5. stattfinden.
Gegen all diese Aktivitäten von Gruppierungen die die Niederlage des NS-Regimes bedauern findet morgen, am 8.5. um 18.00h eine Kundgebung und Menschenkette vor der Uni statt. Da die Burschenschafter wie jeden Mittwoch auch diesmal zu Mittag zum Siegfriedskopf in der Aula der Universität pilgern werden und für den 8.5. besondern stark mobilisieren werden, wird es auch ab 11.00h antifaschistische Präsenz beim Siegfriedskopf in der Aula der Universität geben.
Keine öffentlichen Trauerveranstaltungen um das Ende des NS-Regimes und der Schoa!
Feiern wir die militärische Niederlage NS-Deutschlands durch die Rote Armee, die PartisanInnen und die Streitkräfte der USA, Großbritanniens und des Freien Frankreichs!

